"Der Eulenruf" - Die aktuelle Ausgabe

An dieser Stelle finden Sie den kompletten Inhalt der jeweils aktuellen Ausgabe unserer Vereinsmitteilung   Der Eulenruf  

 


Ströher Dorfleben e. V.

Heimat- und Kulturverein

 

Der Eulenruf

 

 

Nr. 47

 

            LOGO-Eule 

Juni 2018 - August 2018

 

 

www.stroeher-dorfleben.de

 

49419 Wagenfeld-Ströhen – Haken Moor 17
 

Das Osterkreuz wurde eine Woche vor dem Fest auf dem Dorfplatz aufgestellt. Die Kleinen und Großen des Kindergartenteams haben es österlich geschmückt. Am Donnerstag vor dem Osterfest gab es, wie in jedem Jahr, ein Osterhasenfrühstück. Bäcker Fiddi Kuhlmann backt dann zwei große Osterhasen. Ohren, Pfoten und Schwänzchen sind mit Schokolade verziert – und zwei Augen, zur Freude der Kinder. Wir haben die Hasen abgeholt und im Kindergarten voller Staunen die liebevoll gedeckten Tische betrachtet.

  1. Appetit und Spannung durfte die Rasselbande, die Jüngsten zuerst, Platz nehmen. Das Hasenbrot wurde geschnitten und verteilt. Mit Messer in der Hand, schmierte sich jeder sein eigenes Brot. Es war fast still und schmeckte vorzüglich. Einige Kinder haben auch beim Abräumen fleißig geholfen. Denn ,,Viele Hände machen ein schnelles Ende". Danke für diesen Tag und für diesen Kindergarten.

Die Landjugend hat vor zwei Jahren an der Aue, Hespos Stau, in einer 72-Stunden-Aktion einen hervorragenden Rastplatz geschaffen. Leider sind zwei Bretter mutwillig beschädigt worden und mussten erneuert werden. Wofür man kein Verständnis aufbringen kann! Eventuell will der (oder die) Übeltäter die entstandenen Unkosten begleichen??

 

Unsere diesjährige Fahrradtour steht unter dem Motto „Altes & Neues aus der Nachbarschaft“. Am 14. Juli treffen wir uns um 13.30 auf dem Dorfplatz und radeln binnendurch nach Wagenfeld. Am Flöth wollen wir bei „Bukowski's Dekoration und Café“ eine Pause einlegen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ist Zeit und Gelegenheit, das vielfältige Angebot auf der Diele näher in Augenschein zu nehmen und vielleicht sogar das ein oder andere Schätzchen käuflich zu erwerben.

Dann geht es weiter zur ältesten Brauerei Wagenfelds, hier erwartet uns Christof Töbelmann zu einer kleinen Führung durch seine Brau-Manufaktur. Den Tag wollen wir anschließend im Brauhaus mit deftigen Burgern und einem kühlen Blonden ausklingen lassen.

Anmeldungen werden ab sofort bis zum 7. Juli von Maggi Summann (015736640860) und Steffi Meyer ( 01701082754) entgegen genommen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

 

Um praktischen Naturschutz…….

geht es in der W.i.N.-Region, ein Zusammenschluss der Gemeinden Stuhr und Weyhe sowie der Städte Syke, Bassum und Twistringen. Hier möchte man gemeinsam mit hiesigen Landwirten, lokalen Naturschützern, Imkern, Förstern und Jägern an konkreten Maßnahmen arbeiten, die unsere Natur wieder vielfältiger werden lassen und das Landschaftsbild sichtbar aufwerten.

Im Rahmen dieses Projektes gibt es diverse Vorträge und Veranstaltungen zu verschiedenen Themen, von Bienen über Libellen und Insektenbestimmung bis hin zur Kräuterkosmetik und Verarbeitung von Wildfrüchten in der Küche. Nähere Infos zu allen Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.vhs-diepholz.de

 

 

Zwei Vorträge klingen besonders interessant und sollen hier einmal näher vorgestellt werden:

 

Wildnis, Biodiversität, Landschaft – Was wollen wir schützen?" Naturschutz hat verschiedene Ziele. Stellt man den Schutz der Wildnis in dessen Mittelpunkt, bewahrt man nicht unbedingt auch eine bestimmte Biodiversität. Denn im Zuge des Wandels von Wildnis können einzelne Tier- und Pflanzenarten verschwinden, während andere sich neu ausbreiten. Der Schutz der Biodiversität und der Landschaft erfordern Pflege des Landes, die auch gegen Entwicklungen in der Wildnis gerichtet sein können. Man kann verschiedene Schutzziele verfolgen, aber nicht alle am gleichen Ort. Man muss sich entscheiden, ob man die Wildnis oder die Bewahrung eines Status quo in das Zentrum der Bemühungen stellt.

 

„Habt ein Einsäen ... in Stadt und Land Bienen brauchen Blütenvielfalt“ Die Nachricht vom Verschwinden von 75 % unserer heimischen Insekten in den letzten 30 Jahren schreckte viele Menschen hierzulande auf. Was bedeutet das für unsere Umwelt, was sind die Ursachen und kann man (noch) gegensteuern? Anhand konkreter Beispiele soll aufgezeigt werden, wie jede/r Einzelne dazu beitragen kann, die Reichhaltigkeit unserer einheimischen Insektenwelt zu bewahren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf unserem wichtigsten Bestäuber, der Honigbiene. Der Vortrag ist ein Plädoyer für mehr bunte Vielfalt in unseren Gärten und auf öffentlichen Flächen mit praktischen Anregungen von Balkonkästen bis zur „Straßenbegleitvegetation“.

 

Auch der Beitrag unseres Vereins Dorfleben für Landschaft und Vielfalt nimmt langsam Gestalt an: Wie bereits bei der Generalversammlung angesprochen, möchten wir versuchen, im Rahmen der Flurbereinigung Streuobstwiesen anzulegen oder Obstbäume an Straßenrändern zu pflanzen, die somit auch den Wildtieren und Insekten zu Gute kommen.

 

Die Projektgruppe Dorfladen informiert darüber, dass an zwei Tagen im EFMK ein Seminar mit dem bundesweit bekannten „Dorfladenpapst“ Wolfgang Gröll stattfindet. Bei diesem intensiven Arbeitstreffen wird der erfahrene Berater für Dorfladengründungen aus seinem umfangreichen Erfahrungsschatz berichten und zusammen mit den Projektgruppenmitgliedern beraten, welcher Weg der richtige für Ströhen ist. Die bereits seit Wochen vorbereitete Standortsuche wird an den beiden Tagen sicher im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Alle Ströher dürfen auf die Ergebnisse dieser zwei Tage gespannt sein und werden im Juni mit der nächsten Ausgabe der Dorfladen News informiert.

Das Frühjahr beschert uns frisches Laub, sprießende Pflanzen, blühende Blumen. Nahrung für Bienen und Insekten, aber auch:

S t a u b 

Er ist, da gibt es keine Frage,

auch für die Hausfrau eine Plage.

Hat man des morgens in der Frühe,

sich abgerackert mit viel Mühe,

hat Viledas Tuch und Spray benutzt,

das Grau und Tisch und Schrank geputzt,

will freudig nun den Glanz genießen,

da sieht man ihn schon wieder sprießen.

Ich wünschte mir, dass diese Gabe,

mein Geld im Portemonnaie auch habe,

dass es sich wie der Staub vermehre

und immer fleißig wiederkehre.

Karin Viebac