"Der Eulenruf" - Die aktuelle Ausgabe

An dieser Stelle finden Sie den kompletten Inhalt der jeweils aktuellen Ausgabe unserer Vereinsmitteilung   Der Eulenruf  

 


Ströher Dorfleben e. V.

Heimat- und Kulturverein

 

Der Eulenruf

 

 

Nr. 44

 

            LOGO-Eule

 

September 2017 - November 2017

 

 

www.stroeher-dorfleben.de

 

49419 Wagenfeld-Ströhen – Haken Moor 17
 

 

Erlebnisreiche Sommerwochen im Juli
 

Die Mitglieder des Ströher Dorflebens e.V. waren in den Sommerwochen trotz des wechselhaften Wetters richtig aktiv! Zum einen gab es Mitte Juli eine Fahrradtour für Mitglieder und Nichtmitglieder, die unter dem Motto „Vier Dörfer in drei Orten stattfand“. Jung und Alt – insgesamt über 40 Menschen machten sich auf dem Weg, die zwei neu entstehenden mittelalterlichen Ansiedlungen in der Nähe des Tierparks zu besuchen. Durch fachkundige Führungen erfuhren die Radler wichtige Hintergründe zu den Bauwerken. Dadurch, dass die Gruppe die Initiatoren Dirk Kemper, Lena Weichselbaumer und Christian Pohen kennen gelernt hat, können nun die Meisten viel besser verstehen, mit welcher Motivation die drei ihre mittelalterlichen „Wunschdörfer“ entstehen lassen. Die Häuser sind die notwendige Kulisse für ihre Leidenschaft - das mittelalterliche Rollenspiel. Somit dürfen alle gespannt sein, was sich an diesen Orten noch für spannende Ereignisse ergeben werden. Die drei haben zumindest die Einladung ausgesprochen, auch gerne mit den Ströhern gemeinsam Aktivitäten zu organisieren. Nach der Führung durch das Mittelalter führte die Fahrradtour noch über die Landesgrenze in den sehenswerten Garten von Charlotte Rohlfing. Auch wenn die Rosenblüte vorbei war, erkannten Gartenfreunde recht schnell, welche Pracht die Strauch- und Kletterrosen zur Blütezeit waren. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen führte die Fahrradtour dann über den Steinbrinker Fischteich zum Tierparkrestaurant.
 

Während erfreulicherweise viele Teilnehmer mit dem Fahrrad unterwegs waren, hatten andere morgens noch schwer gearbeitet: Einige Mitglieder des Arbeitskreises Dorfbild hatten im Frühjahr die Idee, drei Samstage in den Sommerferien für eine Renovierung des Spielplatzes der Grundschule zu nutzen. In enger Abstimmung mit Gemeindevertretern waren daraufhin am 15.07., 22.07. und am 29.07 Kinder und Erwachsene engagiert dabei, den Platz zu restaurieren. An den ersten beiden Samstagen wurden 30 Trecker-Anhänger mit altem Sand abgefahren und 180 Kubikmeter neuer Sand wieder aufgefahren. An den beiden Tagen waren viele Großgeräte im Einsatz. Auch die Rasenfläche an der Kletterwand wurde mit dem Bagger entfernt und an der Stelle weicher Rindenmulch aufgefüllt. Am letzten Tag bekamen die Spielgeräte und alle Holz- elemente einen neuen Anstrich. Beim gemütlichen Abschlussgrillen bedankten sich als Vereinsvertreter Burkhard Scholz zusammen mit Linda Puppe und als Vertreter der Gemeinde Bürgermeister Matthias Kreye zusammen mit Sven Schröder bei allen Helferinnen und Helfern für das ehrenamtliche Engagement. Ein besonderer Dank galt Christian Meier und Olaf Möhl, die von Seiten des Vereins mit viel Zeitaufwand die ganze Aktion überhaupt ermöglicht hatten. Auch den Spendern, die Frühstück und Mittagessen zur Verfügung stellten, wurde ein Dank ausgesprochen. Gemeinsam haben somit alle dazu beigetragen, dass das Toben auf dem Spielplatz wieder mehr Spaß machen wird und das rechtzeitig vor der Einschulung der jüngsten Schülerinnen und Schüler.

Tolle Fotos und weitere Informationen zu den beiden Aktionen finden sich auf der website des Ströher Dorflebens unter stroeher-dorfleben.de in der Rubrik Bilder/Bildarchiv Ströhen.

Heidrun Hilgemeier

 

 

Tattoos
 

Als ik im Mai den Text för den Eulenruf schreben hebbe, heb ick mi al Gedanken mokt, wat man wohl in den nächsten schrieben könn. Ik har uk un poar Ideen. Nu is dat bi mi öwer so, dat ik un hante un Problem mit de Motivation hebbe, bit ik un Problem mit de Tiet kriege. Schall heten: Ünner Druck arbeite ik am besten. Meistens jedenfalls. Nu hebbt wi Mitte August un de Tiet ist mol weder knappe. Gliks möt wie no Hochtiet, morn geit dat in Urlaub un et ist natürlich noch nix packt. Doar sind mi doch eben miene plattdütschen Geschichten infallen, de ik vör ein poor Joahren mol schreben hebbe. Wenn mi nu tokünftig de Tiet bit ton Redaktionsschluß knapp worn is, makt ji dat an de plattdütschen Geschichten. ;-)

Tattoos sind all seit eenigen Johren „in“. Man mutt vandoge keen Seemann mehr wesen, ümme düsse Biller uppe Huut to Schau to drägen. Nu in’n Sommer kann man dat denn ok jo ganz goot wedder sehn. Chinesische Schriften, Sternchen und wat weet ik noch allns „verschönert“ so manchet Körperdeel.

Nu leest wör ik im Schwimmbad. Dor hett man jo nich veel tou doon, man licht door mit de Sünnenbrille in Gesichte und kann sik de Lüe ankieken. Neben mi leeg un Mann und un Fru. He har „Claudine“ op sein Arm stohn. Naja, denk ik; dat is denn wohl Claudine, de dor neben em liggt un em den Kopp krault. –Bit he luut achter er herröppt: „Elke, bringst du mir’n Eis mit?“ Un ik froog mi, wo Claudine wohl rümme liggt un wat se woll op ehrn Arm stohn hett? Detlef forever?!So manche Tattoos seht jo wirklich schick ut. Manch eener kann so bunte Biller ok gout drägen. Owb dat nu glix dat Konterfei von Fischer's Lenchen wän mutt, mut jeder vör sik sülms entscheiden. Over wat vandoge „in“ is, is irgenwann ok mool wedder „out“. Un de Huut wat doch uk öller. Oder wenn dat alns langsam de Schwerkraft nogifft. Igitt!

Stell di mol vör, du hes nu so’ne Rose up’n Mors tätowiert, un beides, de Rose und dien Moors weert nu von Johr to Johr schrumpeliger. Denn süht am Enne nich bolts de Moors ut as so’n Appel no Pingsten, ne! Denn hest du dor ok noch’n Rose up sitten, de utsüht, as harr se al den ersten Frost afkregen!

Steffi Meyer

 

Zehn Jahre Chor Zeitlos

Am 3., 4. und 5.November findet wieder das traditionelle Dinnerkonzert im Tierparkrestaurant statt. Da bietet sich nach 10jähriger Aktivität natürlich als Titel „The best of ten“ an! Die Termine bitte schon vormerken. Die öffentliche Bekanntmachung über Plakat und Vorverkauf wird im September anlaufen

 

 

Das Leben

 

Das Leben ist eine sich drehende Scheibe.

Wir alle sind bemüht, in der Mitte zu bleiben,

nicht an den Rand zu geraten oder gar herunterzufallen.

 

Klaus Ullmann