"Der Eulenruf" - Die aktuelle Ausgabe

An dieser Stelle finden Sie den kompletten Inhalt der jeweils aktuellen Ausgabe unserer Vereinsmitteilung   Der Eulenruf  

 


Ströher Dorfleben e. V.

Heimat- und Kulturverein

 

Der Eulenruf

 

 

Nr. 51

 

            

LOGO-Eule 

Juni 2019 - August 2019

 

 

www.stroeher-dorfleben.de

 

49419 Wagenfeld-Ströhen – Haken Moor 17
 

Fortuna lächelt,

doch sie mag nur ungern voll beglücken:
Schenkt sie uns einen Sommertag,

so schenkte sie uns auch Mücken.

(W. Busch)

 

 

Der Vorstand wünscht allen einen guten Start in und durch den Sommer!

Linda Puppe

 

Bogenwald I: Sommerfest in Bogenwald

Das mittelalterliche Dorf Bogenwald öffnet seine Tore zum Sommerfest und lädt euch ein!

Nachdem wir nun schon im dritten Jahr in Ströhen wohnen und arbeiten, wollen wir endlich einmal Danke für die offene Aufnahme und allgegenwärtige Unterstützung sagen und allen, die noch nie bei uns waren, die Chance geben uns und das Dorf kennenzulernen. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt und neben regionalen Marktständen wird es auch für die kleinen Gäste Unterhaltung geben. Die Tore Bogenwalds sind am 21. Juni 2019 ab 17:00 geöffnet und schließen um 22:00. Es ist keine Gewandung von Nöten!

Um zu uns zu kommen parkt ihr Fahrrad oder Auto am Parkplatz des Ströher Tierparks und folgt der Beschilderung durch den angrenzenden Wald.Wir freuen uns auf euch!

                                                                                  Lena, Dirk & Greta

 

Bogenwald II: Mittelalterlicher Nachmittag mit Schatzsuche wird vorbereitet

Aufgrund der großen Nachfrage im letzten Jahr werden die Verantwortlichen des Vereins auch in diesem Jahr am 29. Juli 2019 eine Ferienspaßaktion in Kooperation mit Lena und Dirk vom Bogenwald-Dorf anbieten. Die Grundidee bleibt auch in diesem Jahr, dass Kindern ab 6 Jahren ein abenteuerlicher Nachmittag in der mittelalterlichen Kulisse des Bogenwald-Dorfes ermöglicht wird: es werden Schätze gesucht, geheimnisvolle Kräutermischungen erstellt und ein Lagerfeuer entfacht. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, und wie sich im letzten Jahr erfreulicherweise schnell herausstellte, bietet die Häuserkulisse im

Bogenwald für die Kinder einen hervorragenden Anreiz für mittelalterliche

Spielideen. Wie bei allen Ferienspaßaktionen, ist die Anmeldung nach Erscheinen des Wagenfelder Ferienspaßkalenders mit dem darin abgedruckten Anmeldeformular möglich. Die Vorbereitungsgruppe freut sich über ein paar helfende Hände für den Tag. Heidrun Hilgemeier nimmt unter 0151 506 89 509 gerne Rückmeldungen von Helfer*innen entgegen und stellt weitere Infos rund um den Nachmittag zur Verfügung

                                                                                  Heidrun Hilgemeier

Gedanken aus dem Alltag

Hier zuhause sind wir gerade auf dem Hexen- und Zauberinnen-Trip. Ob Stock, Strohhalm oder Glitzerstift – alles wird zum Zauberstab und je nach Stimmung werden wir wahlweise in eine Kröte oder eine schöne Prinzessin verzaubert.

Was wäre denn, wenn man morgens wach wird und wirklich die Kräfte einer Bibi Blocksberg oder eines Harry Potters hätte?! „Ene mene Ginster, blitzesaubere Fenster; ene mene allerlei, die ganze Wäsche knitterfrei– Hexhex!“ Das wären dann wohl meine ersten Worte. Wäre der Teil der Hausarbeit erledigt, könnte man sich größerem zuwenden. Zum Beispiel der testosteron gesteuerten Weltpolitik: „Ene mene gutgelaunt, lösche dem Trump den Twitter-Account! Hexhex!“ Oder dem Fernsehprogramm: „Ene mene Regenrinne, die Klum hat eine schöne Stimme! Ene mene leise Sohlen, ich wünsch mir 'nen Samstag ohne Bohlen! Hexhex!“ Hach, je mehr ich drüber nachdenke, desto schöner wird es in meiner Vorstellung: Weltfrieden, Klimaschutz, Fußball oder Zinsniveau - alles so, wie man es haben möchte oder gerade am besten gebrauchen kann. Setzt allerdings wohl voraus, dass man der oder die einzige  mit Zauberkraft wäre, ansonsten ist der schönste Streit schon vorprogrammiert... Nun gut, wie dem auch sei, ist ja eh alles Wunschdenken, ich geh dann mal Bügeln und Fenster putzen.

                                                                                              Steffi Meyer

 

Nachlese:

Es ist zwar schon eine Weile her, ich möchte aber dennoch an das Neujahrskonzert in der gut gefüllten Ströher Kirche erinnern. Eine gelungene Veranstaltung, die alljährlich gemeinsam vom Ströher Dorfleben und dem Chor Zeitlos organisiert wird. Als Gäste waren in diesem Jahr die Gruppe Tuba Libre geladen, vier gestandene Männer mit Susaphon, Trompete, Klarinette und Saxophon, die das Publikum schnell begeisterten. Ebenso beklatscht wurden die Ströher Band „True Colours“, der „Shanty- und Reiterchor Ströhen“ und der gastgebende Chor Zeitlos. In der Pause wurde gesellig auf das neue Jahr angestoßen. Und man verabredete sich schon einmal für das nächste Neujahrskonzert am 1. Samstag im dann neuen Jahr 2020.

 

Am zweiten Märzwochenende fanden im Tierparkrestaurant die Zeitlos Dinner-/ Kaffee-Konzerte unter dem Motto „Typisch Deutsch“ statt, - in diesem Jahr fast ausschließlich in deutscher Sprache gesungen. Auch hier

zollten die Zuhörer dem Chor und den Solisten großen Applaus. Marion Ahrens moderierte gekonnt humorvoll durch das Programm. Als Solisten begeisterte Kristin Harlaß mit dem besinnlichen „Lied vom Nichtverstehen“ und einem Stück von Ina Müller „Buten Kluten“. Christian Summann erhielt viel Applaus für ein Lied von Bodo Wartke „Die Architektur“, - textreich und zum Schmunzeln. Ingrid Hacker mit dem Titel „Lilly Marleen“, Ulli Schmidt mit „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett, Petra Thiesing Jöres mit „Wladimir“, Jan Wackerbarth mit dem „Mauerfall-Medley“ und Karin Harms mit einem Lesevortrag boten weitere solistische Einlagen. Das Publikum aus Ströhen und umzu, aus Bremen und Osnabrück bedankte sich mit reichem Beifall. Ein besonderer Dank an die Chorleiterin Claudia Kienz und an die Aktiven an Instrumenten und an der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung.

                                                                                                              Margarete Summann
 

...Die Sache mit der Nachhaltigkeit...

Die Fastenzeit ist vorbei, Zeit für ein kurzes Fazit. Kurz zur Erinnerung: Ich wollte mich sieben Wochen in Nachhaltigkeit üben und vor allem Plastikmüll reduzieren. Ich glaube, die Menschheit wäre vieles aus dem Wege gegangen, hätte es zwei Erfindungen nicht gegeben: Gewehre und Plastik.

In den letzten Wochen konnte ich immerhin u.a. meine Schwester mit dem Plastik-Sparen anstecken. Auch wenn wir noch ziemlich am Anfang sind, was unsere persönliche „Zero-Waste“-Aktion angeht, so lassen sich manche Dinge einfacher umsetzen als gedacht, um damit ein gutes Werk an unserem Planeten, unserer Umwelt und letzendlich an uns selbst zu tun: Kaffeebecher mitnehmen für unterwegs, Glasflasche statt Plastik, Putzmittel selber machen... Einkauf an der Frischetheke mit Tupperdose hat z. B. super funktioniert. Die ein oder andere Süßigkeit ist tatsächlich im Regal geblieben, weil sie mir einfach in zu viel Plastik eingepackt war – der Eisbergsalat aber leider auch. Gehackte Kastanien eignen sich durchaus als Waschmittel, nur hartnäckige Flecken hat das Hausmittel nicht gepackt. Andere Dinge wiederum sind doch komplizierter als gedacht: Windeln, Zahnpasta oder Haarspray sind nur ein paar der Dinge im Bad, die schwer plastikfrei zu ersetzen oder zu bekommen sind. Aber wir werden sicherlich nach und nach noch das ein oder andere umstellen.

Im Gespräch mit Freunden und Bekannten habe ich festgestellt, dass viele genervt sind von der Plastikflut, wohin man auch schaut und sich die Frage stellen, ob das wirklich alles so sein muß mit diesem Plastik-Wahnsinn. Versucht doch auch einmal beim nächsten Wocheneinkauf mit offenen Augen durch den Laden zu gehen und bewußter auf Plastik zu verzichen oder Obst und Gemüse samstags morgens bei Michael einzukaufen (muß man das jetzt als Werbung deklarieren? ;-)). Das macht Spaß und man hat das gute Gefühl, etwas gutes getan zu haben. Es soll auch nicht darum gehen, dass es einige wenige perfekt machen – viel wichtiger ist es, dass es viele unperfekt machen! Also, in diesem Sinne: Lasst es uns anpacken!

                                                                                              Steffi Meyer

Kurz angemerkt:

In diesem Jahr überschlagen sich Jubiläen und runde Geburtstage! Der BSV feiert seinen 100. Geburtstag, unser schöner Tierpark besteht seit 60 Jahren, die Damenschießgruppe des KSV begeht den 50. Jahrestag und die Shantys hatten vor zehn Jahren ihren ersten Auftritt auf der Weihnachtsfeier des Reitvereins. Wir gratulieren von Herzen, wünschen unvergessliche Momente auf den entsprechenden Feiern und freuen uns auf noch viele Jahre mit euch!

Steffi Meyer