"Der Eulenruf" - Die aktuelle Ausgabe

An dieser Stelle finden Sie den kompletten Inhalt der jeweils aktuellen Ausgabe unserer Vereinsmitteilung   Der Eulenruf  

 


Ströher Dorfleben e. V.

Heimat- und Kulturverein

 

Der Eulenruf

 

 

Nr. 52

 

            

LOGO-Eule 

September 2019 - November 2019

 

 

www.stroeher-dorfleben.de

 

49419 Wagenfeld-Ströhen – Haken Moor 17


 

Luft und Liebe heilen, und Ruhe heilt

 - aber den besten Balsamm spendet doch ein gütiges Herz.

                                                                                  Theodor Fontane


 

 

Wir sind nur Gäste hier auf dieser Welt! Ein Ort, wo Ruhe und Frieden herrscht – unser Friedhof. Platz zu nehmen, auszuruhen, auf einer der gespendeten Bänke verweilen. Die Gedanken und Erinnerungen wandern lassen. Allein oder gemeinsam.

                                                                 Linda Puppe

 

Bogenwald I: Das Sommerfest war ein voller Erfolg!

Vor einigen Wochen haben wir die Tore unseres mittelalterlichen Dorfes für euch geöffnet. Gemeinsam mit Dorfleben und der Hilfe der Landjugend Ströhen haben wir zu einem gemütlichen Sommerfest geladen und waren von der Resonanz schlicht überwältigt.

Da wir hier inzwischen wahrhaft heimisch geworden sind und uns ganz klar in die Dorfgemeinschaft integrieren wollen, war es uns wichtig, allen Interessierten einmal zu zeigen, wer wir sind und was wir dort zwischen Aue und Tierpark eigentlich machen. Denn kaum einer, der uns nicht schon selbst besucht hat, konnte sich bisher etwas unter Bogenwald und LARP (Live Action Roleplay) vorstellen.

Wir hatten mit vielleicht 100-200 Besuchern und Besucherinnen gerechnet - am Ende waren es um die 1000 Gäste, die den Weg zu uns gefunden haben.

Zwischen Bratwurst, regionalen Honigprodukten, Blumenkränzen und einer kleinen Ausstellung unserer Requisiten war es ein äußerst kurzweiliger Nachmittag.

Wir verstehen uns von Anfang an eher als ideelles denn als kommerzielles Projekt und wollen auch in den nächsten Jahren am Konzept „Sommerfest in Bogenwald“ festhalten. Deswegen überlegen und planen wir schon fleißig für das nächste Jahr. Ideen gibt es genug - für mehr regionale Besonderheiten und ein breiteres Programm, das in die märchenhafte Atmosphäre des Dorfes passt.

In diesem Sinne: Auf gute Nachbarschaft und bis spätestens nächstes Jahr!

                                                                                  Lena, Dirk & Greta

 

Bogenwald II: Ferienspaß 2019

Bei der Neuauflage des Ferienspaß in diesem Jahr konnten wir 36 Kinder begrüßen. Mit einer Geschichte über Feen und Kobolde wurden alle auf die bevorstehende Schatzsuche eingestimmt. Bis zu den Toren von Bogenwald mussten zahlreiche Aufgaben erfüllt und Rätsel gelöst werden, bevor jede Gruppe ihren Schatz unter sich aufteilen konnte. Viel Zeit zum Verschnaufen gab es danach allerdings nicht, denn Dirk und Lena hatten einige Spiele vorbereitet, die dann unter Dirks Anleitung gespielt wurden; ob Schlag den Troll oder Tauziehen – die Kinder waren bei allem mit Eifer bei der Sache. Sogar der Pranger kam kurz zum Einsatz. Gemeinsam mit Lena wurden Zaubertränke gebraut, an der Kreativ-Station konnten bunte Wimpel gestaltet werden... die Zeit verflog wie im Nu. Auch das Aufräumen hinterher war schnell erledigt: Das Dorf durfte nur verlassen, wer am Tor drei Teile Müll vorweisen und in die Mülltüte werfen konnte.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Lena, Dirk, alle Helfer -  und an die Kuchenspender des Nachmittags! Das leibliche Wohl kam weder bei groß noch bei klein zu kurz!

                                                                                                      Steffi Meyer

 

Ströhen im Blick vom WDR-Fernsehen

Manche Sachen kann man nicht von langer Hand vorbereiten. So war es jedenfalls mit Fernsehaufnahmen Anfang Juli in Ströhen: Zwar hatte es Mitte April eine Anfrage einer Fernsehproduktionsgesellschaft zu möglichen Aufnahmen in Ströhen gegeben, aber danach tat sich dann wochenlang erst einmal nichts mehr.

Insofern war ich dann doch ziemlich überrascht, als sich Anfang Juli die Redakteurin vom WDR (Fernsehen) bei mir meldete und mitteilte, dass der Sender eine neue Reihe plane, bei der es um Grenzgeschichten in NRW gehe: Örtliche Gewohnheiten, geschichtliche Besonderheiten und Eigenarten diesseits und jenseits der heutigen Landesgrenze sollten dargestellt werden, u.a. auch spezielle Speisen und Getränke. Ersten Recherchen des WDR hatten dann ergeben, dass die beiden Orte im äußersten Norden von NRW, nämlich Pr. Ströhen auf der westfälischen und Hann. Ströhen auf der niedersächsischen Seite interessant sein könnten. In zwei längeren Telefonaten konnte ich ihr schon vorab so einiges über die beiden Orte schildern. Dann wurde es eng. Bereits wenige Tage später sollten die Fernsehaufnahmen starten. Hierbei gehe es auch um die Zubereitung und den Genuss von „Ströher Schwarten“. Da sie gehört habe, dass der Schwarten unter anderem auch besungen werde, lag es nahe, als Darsteller den Shanty-Chor einzubinden. Als Drehort wurde ein historisches Bauernhaus vorgeschlagen. Jetzt musste Burkhard Scholz überzeugt werden.

Obwohl er und seine Frau Sabine hier gewissermaßen überrumpelt wurden, erklärten sich beide sofort zum Mitmachen bereit. Beim Shanty-Chor des Reit- und Fahrvereins wurde nicht lange überlegt, jeder der irgendwie konnte, wurde zur Mitwirkung verpflichtet. Dann ging es los: Das sechsköpfige Aufnahmeteam vom WDR erwies sich als eine lockere und sympathische Gruppe. In allen Einzelheiten wurde die Zubereitung des Ströher Schwarten aufgenommen. Sabine Scholz musste das Getränk in Immoors Original-Schwartentassen gewissermaßen in Zeitlupe einschenken. Nicht nur das „Weser-Aue Lied“, sondern auch Kommentare dazu gab es vom Shanty-Chor. Probiert wurde unser Kultgetränk auch vom Team des WDR, wobei der Chefkameramann sich gleich einen nachbestellte.

Alles in allem eine runde Sache. Der Sendetermin wird vermutlich im Januar auf dem 3. Programm des WDR sein. Dieser Termin wird zeitnah veröffentlicht.

                                                                                              Reinhard Heider

 

 

 

Gedanken aus dem Alltag

Wer kennt das nicht?! SIE freut sich auf die neue Kochsendung oder die Sonntags-Schmonzette im Zweiten, ER möchte lieber einen Western, eine Haifisch-Doku oder so'n ollen Science-Fiction-Kram gucken. Wer die Fernbedienung hat, der hat die Macht! Männern reicht es dabei nicht, ein Programm einzuschalten, sie wollen unbedingt noch wissen, was sonst noch läuft. Auf allen Kanälen. Zeitgleich. Und zappen sich innerhalb von 90 Sekunden durch drei Dutzend Programme, um dann wieder von vorne zu beginnen – weil sie vergessen haben, auf welchem der Sender etwas wirklich sehenswertes läuft. Dazu kommt das nahezu unerschöpfliche Angebot von Prime, Netflix und Co... Argh! Manchmal ist es wirklich ein Kreuz!

In Spanien ist dabei vor einigen Jahren sogar ein Mord passiert: Zwei Brüder konnten sich nicht einig werden über das Fernsehprogramm, einer holte deswegen seine Flinte, schoß auf den Fernseher – und anschließend seinem Bruder in die Brust.

Bei uns kann die Flinte im Schrank bleiben. Es reicht, wenn man gelassen bleibt und abwartet, denn es passiert, was jedem Mann früher oder später passiert: Der Fernsehschlaf wird ihn übermannen und ich kann gucken, was ich möchte. Wenn ich denn noch Lust habe, von meinem Sofa aufzustehen, um die Fernbedienung an mich zu nehmen oder nicht selbst vorher eingeschlafen bin...

                                                                                              Steffi Meyer

Neues von der Plastik-Front

In den letzten Wochen waren wir nicht untätig und haben das ein oder andere bei uns weiter umgestellt oder reduziert:

  • Spülmittel, Geschirrspülmittel, Fensterreiniger und Putzmittel sind innerhalb kürzester Zeit selbst zusammen gemischt und funktionieren super!
  • Natron ist hier mittlerweile unverzichbar geworden für unzählige Dinge – nur als Deo-Ersatz bei fast 40 Grad ist es nur mäßig zu empfehlen
  • durch den Rasierhobel spart man nicht nur Plastik, sondern auch jede Menge Zeit, die man sonst mit der Suche nach den richtigen Klingen in der Drogerie verbracht hat

...und es geht weiter...  


Steffi Meyer

 

Kurz angemerkt:

Bereits im Mai hat die Landjugend im Rahmen der 72-Stunden-Aktion unseren Dorfplatz schick gemacht: Grundreinigung, Termintafel, Insektenhotel; dazu die Sanierung der zwei Buswartehäuschen in Butzendorf und Oberauerort; wir sagen an dieser Stelle noch einmal DANKE für euren Einsatz! Unser Verein hat sich natürlich bei der Gelegenheit auch „was merken lassen“ und eine Spende vorbeigebracht.

 

Unser Brezelbasar steht zwar noch nicht vor der Tür, wirft aber schon bald seine Schatten voraus! Interessierte für eine Bude, einen Stand o.ä. setzen sich gerne mit Burkhard Scholz in Verbindung.